Gernot Tutner
Gernot Tutner
Bild: augennerv

V:NM CLUB NIGHT

Die Öffnung und Verbindung von der improvisierten zur elektronischen Clubmusik und zur DJ-Szene wird beim V:NM durch Gernot Tutner repräsentiert. Der Grazer ist seit 10 Jahren als DJ mit dem momentanen Schwerpunkt auf Techno aktiv und hat zuvor die ganze elektronische Bandbreite von Elektro über Drum´n´Bass zu New School Breaks ausgelotet und abgedeckt. Obwohl er beim Auflegen derzeit den minimalen Stil favorisiert – trockene Tech-Tracks mit sehr viel Groove und Funk –, produziert er seit drei Jahren mit Gerald Schauder aka Kabelton unter dem Alias Liquid Rotz eher heftigen und brettigen Techno. Das Duo bezeichnet sich als „dirtiest techno-trash-duo all over Austria” und versteht sich vor allem als Liveact, der die Massen auf dem Höhepunkt der Party rockt.

Solo produziert Tutner als Henry Bootz elektroide Tracks zwischen Straightness und Abstraktion, bei denen ihm Klarheit und Transparenz des Klangs ebenso wichtig sind wie experimentelle Ausreißer. Der musikalische Autodidakt und frühere Bandmusiker ist dabei an experimentellen Kontexterweiterungen stets hochinteressiert, und dies nicht nur auf dem Gebiet der elektronischen und der Clubmusik. Auch in Kunstprojekten und Klanginstallationen, bei denen improvisatorische Aspekte wichtig sind, ist Tutner involviert und aktiv, so z.B. beim steirischen herbst 2003 oder bei der regionale08. „Der Sound wird hierbei vor Ort generiert und verändert sich dann bei der Installation ständig, indem er über ein Programm läuft, das mit etlichen Zufallsfaktoren ausgestattet ist.“

Das Wesentliche in den letzten vier Jahren war für Tutner indes seine Veranstaltertätigkeit: 3 Jahre im Blue Moon, seit 2007 dann im Arcadium. Seit Mitte 2008 hat jedoch für Tutner die Veranstalterei aufgehört, da sie ihm definitiv zuviel Zeit zuungunsten der eigenen Projekte nimmt. „Es war eine klare Entscheidung: der Fokus liegt auf den Eigenproduktionen. Aber Auflegen mache ich mindestens einmal die Woche im Studio, das ist wie Atmen oder Essen.“ Die Verbindung zum V:NM kam für Tutner über seine professionelle Tätigkeit am Institut für elektronische Musik, wo er 2003 Seppo Gründler kennenlernte. Ab 2007 war er beim V:NM technischer Assistent und lernte die freie Szene in Graz ausgiebig kennen. Da er seit jeher musikalisch für alles offen ist, war er sofort mittendrin. „Vor allem der brachialelektronische Ansatz, der ab und an beim V:NM gepflegt wird, taugt mir dabei am meisten. Ich hab die größte Freude, wenn’s knackt, kracht und zischt!“ Seit 2008 ist Tutner im Vorstand vom V:NM. „Das Ziel war, die Organisation etwas aufzujüngen, und darüber hinaus ausdrücklich die Anbindung an die gegenwärtige und zeitgenössische Clubkultur zu finden - und genau das vertrete und praktiziere ich.“ Die von ihm für das V:NM 09 kuratierte Clubnight hat die Fusion und das interaktive Zusammenarbeiten von Protagonisten aus der Club- mit der freien und improvisierenden Szene zum wesentlichen Ziel.

Helge Hinteregger
Helge Hinteregger
Trio Breuer - Hinteregger - Schellander
Zunächst wird das Trio Breuer-Hinteregger-Schellander auftreten. Matija Schellander schätzt an den Mitspielern des von ihm initiierten Projekts nicht nur, dass man mit ihnen sowohl auf der Bühne als auch sonstwo großen Spaß haben kann, sondern dass beide auch sehr sensibel und sehr gute Improvisatoren sind, die sich aber auch nicht davor scheuen, laut zu werden. Schellander ist ein extrem umtriebiger Aktivist der jungen Wiener Szene. Als Kind hörte er Let it be, erst von den Beatles, dann von Laibach, fing mit 13 an, in einer Punkband zu spielen, später kamen der Kontrabass und der Jazz hinzu, ab 2000 studierte er dann in Wien Kontrabass und Computermusik. In seinen eigenen Projekten, sagt Schellander, ist Improvisation immer mehr oder weniger präsent. „Mit dem Low Frequency Orchestra haben wir Improvisation auch geprobt, was kein Widerspruch ist.“ In letzter Zeit wurden beatbetonte Strukturen wie Dub oder HipHop für ihn immer interessanter, was sich in den Bands Metalycée und Ropot niederschlägt.

Bernhard Breuer
Bernhard Breuer
Bernhard Breuer, bekannt als Schlagwerker von Tumido und Metalycée, spielt(e) u.a. in den Formationen BrPoBr oder Der böse Zustand. Weiters trifft man ihn immer wieder auf der Bühne mit MusikerInnen und Formationen wie Fuckhead, Trio Exklusiv, Fugu & The Cosmic Mumu oder auch Renald Deppe. Helge Hinteregger kennt Schellander schon recht lange, spielte aber erst einmal mit ihm zusammen, und als er ihn letzten Sommer im Hotel Pupik hörte, bekam er die Idee für das Trio mit Breuer.

Matija Schellander
Matija Schellander
Für Hinteregger, aktiv u.a. bei
The Comforts of Madness, mit Franz Hautzinger oder aktuell im Trio Flugfeld, funktioniert Musik gut, wenn sie Geschichten und Emotionen auf den Zuhörer überträgt; schafft sie das, sind Form und Stil egal. Das meiste an als neu apostrophierter Musik sei eben nicht neu, sondern enthalte doch wieder Regelwerke. Deren Perfektionierung kann schon faszinieren, so Hinteregger, doch dann wieder die Tür da raus zu finden eben noch mehr. „Der Kick ist es, die Regeln zu brechen, Variationen zu finden und Berührungsängste abzulegen. Auch das Nichtbefolgen von Regeln ist eine Regel, die emotionale Erfassung des Publikums aber das wirklich Interessante. Analytisch schafft man das nicht, das hat mit Intuition, Offenheit und Bereitschaft zu tun.“ Das mögliche Genre-Hopping der drei extrem stiloffenen Musiker im Verbund mit Hintereggers Throat-Experimenten werden an diesem Abend sicherlich für Spannung sorgen: „Alles ist hierbei live, nichts wird vorbereitet, die Kisten sind leer, und beim Ausschalten ist alles wieder weg.“

lsd/off
Simon Hafner
Simon Hafner
Bild: Heimo Binder


Daniel Lercher
Daniel Lercher
Bei dem Projekt lsd/off wird Simon Hafner aka simon/off mit drei Live-Musikern fusionieren. Hafner ist seit Jahren DJ mit dem Schwerpunkt Breakbeat, Techno und Dub. Als Produzent ist er zusammen mit seinen Brüdern Daniel und Matthias mit dem zwischen Abstraktion und Melodie changierenden Projekt Winterstrand sowie eigenen Produktionen in Erscheinung getreten und hat damit mittlerweile beachtliche positive Resonanz erfahren können. Hafner ist ein Spezialist für Netlabels und ein Aktivist in der Netlabelszene; so erschien sein Debutalbum bei Kikapu Records, danach veröffentlichte er in digitalem Format u.a. bei Miga oder Mixotic Imprint oder Plainaudio. Stilistisch favorisiert er momentan Dubstep und tüftelt seit einiger Zeit an einem spezifischen Dubtechno-Entwurf, der Grooveforschung mit seinem speziellen Hang zum Melodischen verbindet.

Seine Mitspieler an diesem Abend kommen aus den Bereichen der improvisierenden und experimentellen Musik. Daniel Lercher studierte nach musikwissenschaftlichen Studien am Institut für Elektroakustik an der Uni für Musik und darstellende Kunst Wien. Er arbeitet in den Bereichen Klangkunst und -installation, Live-Elektronik – z.B. beim Projekt
Binar– sowie mit Film und Video und ist im Rahmen der experimentellen Non-Profit-Plattform velak Co-Kurator der elektroakustischen Konzertserie velak-gala in Wien.
Gloria Damijan
Gloria Damijan
Die ausgebildete Pianistin Gloria Damijan studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Instrumental- und Gesangspädagogik, kam dort mit freier Improvisation in Kontakt und setzt seit 2003 ihren Schwerpunkt auf Improvisation und neue Musikströmungen. Sie ist Assistentin am Wiener Prayner-Konservatorium und musikalisch u.a. beim 2005 gegründeten Wiener Improvisationskollektiv CTRL in fixer Besetzung involviert.

Ebendort spielt auch Gitarrist Bernhard Schöberl. Nach seinem Studium der klassischen Gitarre an Universitäten in Wien und Oslo absolvierte er Workshops bei Wilhelm Bruck, Magnus Andersson, Wim Hoogewerf, Harald Lillmeyer oder Alex Garrobé. Seit 2005 ist er Teilnehmer der
Ensemble Modern Akademie in Schwaz und wirkt bei den Klangspurenguitars, dem Wiener Geräuschorchester oder dem SWR Sinfonieorchester mit. Schöberl konzertiert regelmäßig in den Bereichen der Neuen und Improvisierten Musik wie z.B. in Donaueschingen, bei Wien Modern oder dem V:NM-Festival.
Bernhard Schoeberl
Bernhard Schöberl

Zum Projekt im Rahmen des
V:NM 09 schreibt er: „Wie die meisten in unserer Generation im Aufwachsen wurde ich mehr mit Pop-, Rock-, Jazz- und sonstigen klischeeüberladenen (was in diesem Zusammenhang nicht unbedingt negativ gemeint ist) Musiken sozialisiert als mit den klangkünstlichen (klangnatürlichen?), in denen ich mich nun zumeist bewege. Ausserdem – so wenig offensichtlich das vielleicht beim oft sehr mikrokörperlichen Musizieren meinerseits bleibt – war ich immer schon von der Körperlichkeit der, dem SichBewegen zur, dem tänzerischen Ausdrücken von Musik fasziniert, zumindest innerlich bewegt, aufgewühlt und teilhaftig. Hiermit also bei lsd/off ein Schritt zurück in der eigenen Geschichte, eine Auseinandersetzung mit dem Groove und der Tanzbarkeit von frei improvisierter Musik, im Bestreben der Klischeeüberladung, gegen die man so ausdauernd wie erfolglos ankämpft, den ihr angemessenen Raum zuzubilligen, sie aber nicht die Vorherrschaft übernehmen zu lassen. Ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher musikalischer Ansätze, das hoffentlich beide Seiten zwingt, in noch nicht erkundete musikalische Gebiete vorzudringen.“

Elisabeth Schimana - Gernot Tutner - Norbert Math
Elisabeth Schimana
Elisabeth Schimana

Norbert Math
Norbert Math

Gernot Tutner selbst wird mit Elisabeth Schimana musikalisch zusammentreffen. Deren Beschäftigung mit elektronischen Texturen, Umgebungen und Vernetzungen währt schon urlange. Sie studierte Elektroakustische und Experimentelle Musik sowie Musikwissenschaft und Ethnologie in Wien, ihre Forschungsschwerpunkte liegen grundsätzlich im Bereich Frauen, Kunst und Technologie. Schimana arbeitet mit ihrem enormen Wissenshintergrund hochintensiv und -originell in den Feldern Stimme / Körper / Elektronik und Interfacegestaltung mit induktiven Technologien und vernetzt diese untereinander. Diverse Kompositionsstipendien führten sie ins In-und Ausland, ihr letzter längerer Auslandsaufenthalt war von 2001 bis 2003 in Moskau, wo sie immer noch Theremincenter Sowiet ist. Die Performerin, Komponistin und Radiokünstlerin gründete und leitet das IMA Institut für Medienarchäologie in Hainburg und arbeitet als Prozessmanagerin im elektronischen Umfeld.

Das gemeinsame Projekt mit Tutner nennt sich
Dope Beat Rosengarten: Viertelakzentuierte technoid anmutende Rythmik, jedoch in einem für Techno ungewohnt langsamen Tempo, geschmeidiger und graziler Groove, den Fokus auf das Dazwischen verschoben. Von hinten raus und immer locker im Gesäß, konzeptionell, roh und offen: das sind Gernot Tutners Heavy Dope Beats eingebettet in Elisabeth Schimanas digitalem Rosengarten – 1000 feine Dornenstiche, flüsternde Rosen und 24 knatternde Oszillatoren – und mit Norbert Maths Rosen überwachsend. Wurzeln oder Vorgänger interessieren Tutner für dieses Projekt überhaupt nicht, sein Basic-Techno-Set sollte allein so vorbereitet sein, dass es improvisiert werden kann.

Zum Projekt von Tutner/Schimana wird eine generative Graphik von Norbert Math projiziert. Er ist mit
alien productions in den Bereichen Komposition, elektronische Musik, Intermedia und Radiokunst aktiv. http://alien.mur.at

Kabelton - Jean-Christophe Mastnak
Kabelton
Kabelton

Jean Christophe Mastnak
Jean Christophe Mastnak
Den livemusikalischen Abschluss übernehmen Gerald Schauder aka Kabelton und Jean-Christophe Mastnak. Schauder, in München aufgewachsen und dort als Tonassistent bei den Bavaria Studios tätig, begann 1998 als DJ und kam 2001 nach Graz, um hier Tontechnik zu studieren und Musik zu machen. Sein Kabelton-Klang bewegt sich zwischen den Polen Techno, Elektro, Abstraktion und Soundscapes, sein Clubansatz zwischen tanzbar und experimentell. Schauder achtet dabei sehr auf Sounddesign, das bei ihm immer im Nahverhältnis zur Komposition steht und als tragendes Fundament dient, sowie die Interaktion und Kommunikation der in der Musik aktiven Klangelemente. Als Toningenieur kann Schauder, der auch ein eigenes Masteringstudio betreibt, sowohl direkte, heftige und brachiale Klanggewitter als auch komplexe Klangeinheiten voller Subtilitäten erzeugen – Substanz und Authentizität sind auf jeden Fall Gradmesser für seine Produktionen, an denen er permanent arbeitet und für die er auch häufig live unterwegs ist.

Ebenso begibt sich Schauder gerne in avanciertere Felder, so z.B. an elektroakustische Kompositionen für Radio oder Soundinstallationen, wobei er mit Künstlern aus den unterschiedlichsten Genres zusammenarbeitet. Das Projekt mit Mastnak (siehe auch dessen Projekt mit Gasser-Stangassinger-Winter) dürfte äußerst spannend werden. Mastnak hatte bis dato keine große Affinität zu repetitiven Beats, findet die Herausforderung jedoch sehr spannend, diese mit dem pur analogen Sound von verschiedenen Hörnern – u.a. dem Alphorn – ohne jeglichen Effekt zu vermischen und wird darauf hinarbeiten, dass die geraden Beats dadurch etwas schräg geraten. Bis vor zwei Jahren noch lehnte Mastnak elektronische Musik ab, mittlerweile erkennt er jedoch das kreative Potenzial und befindet sich mitten im Umdenkungs- und -wertungsprozess, auch wenn die Interaktion zwischen Musikern für ihn immer noch absolut prioritär und unersetzbar ist.


Marcus Maida - Flo Puschmann - Alexander Graf
Marcus Maida
Marcus Maida
Drei DJs werden an diesem Abend zusätzlich musikalische Verbindungen und Akzente setzen sowie einfach auch Beats zum Bewegen auf Lager haben: Marcus Maida, dessen musikalische Vergangenheit von der Köln-Düsseldorfer Band Hotel Discipline zu seinem gleichnamigen Analogsynthesizerprojekt, dem reinen Digitalprojekt Careless Semantics sowie dem Sample-Improv-Hörspielprojekt Copyshop mit Stefan Jürke (u.a. Graph und Kiesgroup) reichte, legte als Resident im legendären Kölner Elektronik-Kneipenclub Liquid Sky Cologne oder beim Elektro Bunker Cologne eine spezifische Verbindung von Beats, experimentellen, elektroakustisch-improvisatorischen sowie unterhaltsamen Audio auf. Auch an diesem Abend wird er sich auf keinen Stil festlegen und vielmehr collagieren und einen Rahmen zimmern und wieder zerlegen.

Florian Puschmann Florian Puschmann
Für die straighten Beats im Stil von Minimal House und Techno sind indes Flo Puschmann (houseverbot rec.) und Alexander Graf (moonbootz rec.) zuständig. Als DJ hat Florian Puschmann schon seit geraumer Zeit einen guten Namen. Seine Fähigkeit, deep und modern zu rocken, brachte ihm Bookings in London, Brighton, Köln, Berlin, München, Slowenien und ganz Österreich ein. Gemeinsam mit seinen Label-Kollegen veranstaltete er legendäre Partyreihen wie
Birds und Minimal Housing, motiviert durch den Drang, moderne minimale Clubmusik in Graz zu etablieren. Releases seines Labels Houseverbot sind u.a. Simon/Off - Soon EP oder Kabelton - Clown EP (incl. Basteroid remix).

Alexander Grafs Faible fürs DJing erklärt sich aus dem Bewusstsein, dass die Musik der Spiegel der Seele ist und ein inhaltsschweres vermittelndes Element sein kann. Der aus Graz stammende Künstler ist als Mitglied im
Verein zur Förderung elektronischer Musik mittlerweile fest im Kollektiv
Alexander Graf
Alexander Graf
der
moonbootz-Crew verankert. Begann für Graf alles mit Drum´n´Bass, vertritt er heute doch eine Mehrzahl an Genres. Derzeit dem Minimal Hype verfallen, sind seine Sets gezeichnet durch die Dominanz von atmosphärischen Klangwolken, kickenden Drums und knarzigen Bässen in einem reduzierten Kontext. Letztlich aber darf es nicht nur minimalistisch und gerade sein, auch den gebrochenen Beats bleibt er stets treu und überzeugt mit techy-funky Breakbeat. Mit der Absicht auf Gänsehaut und einer Eintönigkeit entgegenwirkend sind gallopierend–marschierende und minimal frickelige soundstrukturelle Attribute verpflichtend.

Zum Thema, ob Beats und elektrotechnoide Strukturen in der Improv-Szene oft immer noch verpönt seien, sagt Gernot Tutner: „Es ist in der Szene genauso verpönt wie es auch ein Bedürfnis danach gibt. Ich sehe, dass es auch eine Art Neugier auf Loops, repetitive Beats und konkrete Sounds gibt, und dies wird ja von Leuten wie Klammer/Gründler bereits praktiziert. Gerade die Leute, die aus dem Jazz kommen, können mit dem Loop- und Groove-Element etwas anfangen, sogar das Bedürfnis nach Tanzbarkeit existiert in der Improv-Szene, davon bin ich überzeugt. Das Ambiente in der Postgarage wird sicherlich das Auflockerndste des diesjährigen V:NM-Festivals sein. Es soll schon zum Zuhören anregen, aber eben nicht in dem Sinne konzertant sein, dass man beim Zuhören keinen falschen Sound und kein Stühlerücken machen darf.“

In diesem Sinne…

Helge Hinteregger – throat
Matija Schellander – e-bass, electronics
Bernhard Breuer – drums

lsd/off
Simon/off – electronics
Daniel Lercher – electronics
Gloria Damijan – toy piano
Bernhard Schöberl – guitar

Dope Beat Rosengarten
Gernot Tutner – electronics
Elisabeth Schimana – electronics
Norbert Math – visual programming

Kabelton – laptop
Jean-Christophe Mastnak – french horn, alphorn

Marcus Maida – dj
Flo Puschmann – dj
Alexander Graf – dj

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